Homepage der kommunalen Kindertagesstätte

"Astrid Lindgren"

Lippstädter Weg 12, 33142 Steinhausen


Wissenswertes

Jede Kindertageseinrichtung  hat seine Besonderheiten. "Wissenswertes", was eine Einrichtung ausmacht, die pädagogische Arbeit am und mit dem Kind auszeichnet. Die Besonderheiten in unserer Einrichtung haben sich im Laufe der Jahre entwickelt und basieren auf den Interessen und Bedürfnissen der Kindergartenkinder.

Bildungsbereiche:                                                                                                                                           

Die Kinder in unserer Einrichtung werden durch einen eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag gefördert. Dieser ist gesetzlich verankert. In folgenden Bereichen werden die Kinder gefördert: Wahrnehmung, Motorik, elementares Wissen und fachliche Kompetenzen, Sprache, personale und soziale Kompetenzen, Rhythmisch- musikalische Früherziehung, Gesundheitsförderung, Umgang mit Aufgaben.

Das Kinderparlament: Situationsorientiert führen wir mit den Kindern Kinderparlamente durch, in denen die Kinder ihre Meinungen, Wünsche und Anliegen zum Ausdruck bringen können. Auch werden Projekte mit den Kindern besprochen, die in der kommenden Zeit bearbeitet werden können.

Der Waldtag:

Die Kinder haben die Gelegenheit, sich einen Vormittag bei guter Wetterlage, im nahegelegenen Wald aufzuhalten. Gut gerüstet, durch wetterfeste Kleidung, gehen zwei Erzieherinnen mit ca. 18 - 20 Kinder (bei günstiger Wetterlage) zwischen 9.00 - 11.45 Uhr in den Wald. Dort sammeln die Kinder Naturerfahrungen, lernen den Wald und die Pflanzenwelt kennen.

                        

Der Müsli-Tag:

Jeden Monat führen die Kinder einen Müsli- oder gesunden Tag durch. Die Kindergartenkinder bringen eine Kleinigkeit mit in den Kindergarten, bereiten mit den Erzieherinnen die Nahrungsmittel in Form eines Buffets vor und können sich anschließend an den gesunden Köstlichkeiten bedienen.

Der Kindergeburtstag:


Natürlich wird jeder Geburtstag eines Kindes gefeiert. Das Geburtstagskind wird an diesem Tag durch einen Kopfschmuck oder einem geschminketen Gesicht gekennzeichnet. Bei den Spielen und Liedern wärend der Feier, steht das Kind im Mittelpunkt. Für die Geburtstagsfeier bringt das Kind individuell etwas für die anderen Gruppenmitglieder mit. Für das Geburtstagskind gibt es ein Geburtstagsgeschenk.

Projektarbeit/ Themenarbeit:


Projektarbeit ist nach dem neusten Bildungsverständnis eine Idee vom Lernort Kita. Immer mehr Kinder verbringen in der Kita und mit den dort arbeitenden Pädagoginnen und anderen Kindern einen größeren Teil an Zeit, manchmal mehr als im familiären Umfeld. Der Ort Kita ist dadurch zu einem der wichtigsten Erfahrungs- und Lernorte neben der Familie – und für manche Kinder auch anstelle des Elternhauses  - geworden. Und weil das Erfahrungslernen eine so immense Bedeutung in den ersten Lebensjahren hat, ist es wichtig, dass es nicht nur dem Zufall überlassen bleibt, welche Erfahrungen die Kinder machen. Lernorte können so gestaltet werden, dass sie das Interesse der Kinder ebenso wecken, wie es auch Impulse der Erwachsenen tun. In der Kita lassen sich an jeder „Ecke“ Erfahrungen sammeln. Neben dem Elternhaus ist die Kita der Ort, an dem erste Angebote für die Kinder bereitgestellt werden. Wo Kinder Neues und Interessantes entdecken können, wo ihnen Vielfalt zur Verfügung steht und sie sich in Ruhe mit den Dingen auseinandersetzen können, die ihnen begegnen, und in der Auseinandersetzung mit den Dingen an Kompetenz gewinnen.
Hier stehen das Interesse und die Bedürfnisse der Kinder nicht im Widerspruch zu den Erwartungen der meisten Erwachsenen. Somit wird die Kita zu einem Ort, an dem sich die Kinder selbst bilden und nachhaltige Lernerfahrungen machen können.
Die Projekt – und Themenarbeit wird in der heutigen Pädagogik als die Königsdisziplin der pädagogischen Arbeit in der Kita bezeichnet. Doch was kann man darunter verstehen?
Dieses Lernen der Zukunft – wie es auch in Grundschulen praktiziert werden soll, beinhaltet, dass die Kinder eine selbstgerichtete Lernmethode kennenlernen.
Auf Gruppenebene finden Beobachtungen statt – in Kleingruppen, aber auch mit der Gesamtgruppe werden Gespräche geführt. So kristallisieren sich verschiedene Themen in den unterschiedlichen Gruppen heraus. Mit diesen Vorschlägen treten Erzieherinnen in einen gemeinsamen Dialog- schauen, welche Themen zusammen passen und gemeinsam abgehandelt werden können.
Durch eine mögliche Verknüpfung sollen sich zwei bis drei Themen ergeben, die den Kindern auf Plakaten vorgestellt werden. Nun beginnt der erste schwierige Schritt für das Kind – es soll sich entscheiden, welches Thema für sich selbst interessant ist. Auch hierbei werden Einzelgespräche mit den Kindern durchgeführt. Das Kind lernt sich mit verschiedenen Themen auseinander zu setzten und konkret Entscheidungen zu treffen. Das meist gewünschte Thema wird in den kommenden Wochen oder Monaten mit den Kindern er- und bearbeitet.
Wie lang ein Projekt dauert, hängt in hohem Maße von der Dynamik der Kindergruppe ab. Somit kann es auch durchaus geschehen, dass nur wenige Kinder intensiver an einem Thema weiter arbeiten. Flexibilität ist somit das „A“ und „O“ der Themenarbeit – gleichermaßen für das Kind und für den Erwachsenen.
Kinder werden bei dieser Form des Lernens mit in die Planung und Weiterentwicklung eingebunden – selbstverantwortliches Lernen macht ja auch viel mehr Spaß. Und ein Lernerfolg ist gleichzeitig prognostiziert. Kinder werden zu aktiven Lernern, zum Ko- Konstrukteur ihrer selbst und sind für den Verlauf eines Projektes mit verantwortlich, auch wenn sie immer auf die Professionalität der Erzieherinnen zurückgreifen können.
Projekte entstehen durch einen Handlungsbedarf, sie sind immer demokratisch. Zielen auf Partizipation ab und setzen immer kooperative und solidarische Arbeitsformen voraus. Projekte fördern die Bildung einer nachhaltigen Entwicklung, ermöglichen eine inklusive Pädagogik, fördern die Kompetenzen unserer Kinder. In Projekten lernen Kinder ganzheitlich, aber auch individuell.
Eltern werden mit einem Thementisch und/ oder Aushängen über das Projekt informiert.

Förderung der Kinder im letzten Jahr vor Schuleintritt:

Das Zahlenland

Ab September eines jedes Jahres gehen die Kinder in das Zahlenland.10 Wochen lernen die Kinder den Zahlenraum von 1-10 kennen. Mit vielen verschiedenen Materialien und Angeboten wird den Kindern auf spielerische Weise die Mathematik näer gebracht. Kinder, die an diesem Projekt teilgenommen haben, werden im Bereich der Mathematik wesentlich weniger Schwierigkeiten haben, als die Kinder, die nicht an diesem Projekt teilgenommen haben. Das schönste jedoch ist, dass die Kinder unheimlich viel Freude an dem Projekt haben und mit ganz viel Begeisterung dabei sind.

Das Bielefelder Screening

Das Bielefelder Screening ist Früherkennungsverfahren, ob Kinder in der Schule eine mögliche Lese- Rechtschreibschwäche entwickeln werden oder nicht.10 Monate vor Schuleintritt ermitteln wir mit dem  Screening bei den Kindern, wenn uns die Eltern eine Einverständniserklärung gegeben haben, ob sie davon betroffen sind. Sollte bei mindestens 4 Kindern ein mögliches Risiko ermittelt werden, so schließt sich dem Testverfahren eine 100 Stunden Förderung an. Betroffenen Kindern wird somit ein gleicher Start geebnet, die alle anderen Kinder  als Voraussetzung bereits mit sich bringen.

Das Zauberquadrat

Das Zauberquadrat ist ein Faltbuch, welches die angehenden Schulkinder im Frühjahr eines jeden Jahres anfertigen. Aufeinander aufbauend folgen Faltarbeiten, von leicht bis schwer, die in eine amüsante Geschichte eingebettet sind. Das Faltbuch dürfen die Kinder nach Anfertigung mit nach Hause nehmen.

Allgemeine Aufgaben der angehenden Schulkinder

Die angehenden Schulkinder erledigen im letzten Kindergartenjahr verschiedene Aufgaben. Neben dem Sticken und Weben, lernen die Kinder eine Schleife zu binden, die eigene Adresse kennen, lernen eine Geschichte zu erzälen, fertigen Arbeitsblätter und eine Malgeschichte an, setzten einen Notruf ab, üben sich im Umgang mit den Formen und noch einiges mehr.

Die Interessengruppen der angehenden Schulkinder:

Die Kinder werden über einen Zeitraum von drei Monaten nachmittags in den Kindergarten eingeladen, um an diesen Aktivitäten teilzunehmen. Diese Interessengruppe stellt kein Vorschulprogramm dar, sondern geht allein über das Interesse des Kindes. In den vergangenen Jahren übten die Kinder ein Märchen ein, stellten eine Zirkusvorstellung vor oder begaben sich auf die Vogelhochzeit. Auch „Wetten das?“ gab es bereits im Kindergarten zusehen, so wie eine musikalische Zeitreise, die die Eltern auf der Abschlussfeier erfreute. Unter dem Motto: „Wir verschönern unseren Kindergarten“, haben die Kinder die Innenbereiche des Kindergartens gestaltet.

Nach einigen Jahren entwickelten sich Theaterstücke, die den Eltern am Tag der Abschlussfeier vorgestellt werden. Neben dem Dschungelbuch, übten die Kinder das Musical König der Löwen oder The wizard of Oz- Der Zauberer von Oz u.v.m. Die Kinder wünschten sich 2016 in die Welt der Künstler einzutauchen. So lernten sie acht verschieden Künstler kennen, erprobten sich im bildnerischen Gestalten und erlernten verschiedenste malerische Techniken. Fasziniert waren die Eltern auf der Vernissage, zu der die Kinder und Erzieherinnen eingeladen haben.

Das Turnen in der großen Turnhalle:
Ein viertel Jahr lang dürfen unsere angehenden Schulkinder die große Turnhalle der Grundschule benutzen. Einmal wöchentlich können die Kinder die Räumlichkeiten kennen lernen und unter Anleitung des Personals in der Halle turnen. Für unsere „großen“ ist dies wieder ein besonderes Angebot.

 

Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule:
Um den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule möglichst reibungslos zu gestalten, treten die Grundschule und die Kindergärten bereist vor Schuleintritt in Kontakt. Das Lehrpersonal des 1.Schuljahres besucht unsere Kindergartenkinder im Kindergarten. Weiterhin nehmen die angehenden Schulkinder an einer Unterrichtsstunde des 1.Schuljahres teil, um ihren neuen Lebensraum Schule schon einmal kennen zu lernen. Das Lehrpersonal wird auch järlich zur Abschlussfeier der Kindergartenkinder eingeladen. Das erste Schuljahr besucht unsere Kinder in der Einrichtung und zeigen in einer "Lesestunde", was sie bereits alles erlernt haben. Weiterhin besuchen die Paten der angehenden Schulkinder die Kinder, um sich mit ihnen im Spiel vertraut zu machen. Ebenfalls besuchen sich die angehenden Schulkinder beider Kindertageseinrichtungen. Somit können sich auch die Kinder aus den Einrichtungen bereits vorher kennenlernen.

 

Die Förderung der 3 - 5 järigen

Die Kinder werden in verschiedenen Bereichen gefördert. Darunter fällt die:

Ich- Kompetenz, in der die Kinder sich kennen lernen und eigenverantwortlich lernen, mit ihrem Körper umzugehen.  Die Handlungskompetenz. Die Kinder lernen schrittweise verschiedene Handlungsmuster und tragen für diese Verantwortung.

Die personale Kompetenz: Die Kinder lernen Kontakte zu Gruppenmitgliedern und zu den Erwachsenen aufzubauen und Kompromisse zu schließen.                                                                                                                                 

Die soziale Kompetenz. Die Kinder lernen Gefühle und Empfindungen auszudrücken, aber auch die der anderen anzunehmen. Die Kinder erlernen weiterhin Regeln einzuhalten, Hilfe anzunehmen und zu geben. Die Kinder lernen gewaltfreie Konfliktlösungsmodelle, aber auch verschiedene Problemlösungsmöglichkeiten kennen. Die Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls findet statt. Die Förderung, Vertiefung der bereits erworbenen Fäigkeiten und Fertigkeiten steht ebenfalls im Vordergrund. Diese umfassen den motorischen, sowie den gesamten Wahrnehmungsbereich.

Das Farbenland:
Die Kinder, die zwei Jahre vor Schuleintritt stehen, besuchen über einen Zeitraum von sieben Wochen das Farbenland. Das Angebot findet am Vormittag, sowie auch am Nachmittag statt. Die Kinder können in diesem Projekt ihre Farbkenntnisse vertiefen und üben spielerisch den sicheren Umgang mit diesen. Mit Geschichten, Spielen, Liedern und kleinen Aufgaben handeln die Kinder wöchentlich eine Farbe ab.

Das Turnprojekt:

Mit besonderen Turnstunden werden die Kinder dieser Altersgruppe überrascht. Sechs Wochen lang dürfen die Kinder mit den Projekterzieherinnen Bewegungseinheiten kennenlernen und durchführen.

 

Die Förderung der 2 - 3 järigen

1. Die Eingewöhnungsphase:

In dieser Zeit soll die Abnabelung vom Elternhaus erfolgen. Diese Zeit gestaltet sich individuell und mit den Erziehungsberechtigten.                                                                                                    

2. Zurechtfinden in der Großgruppe: Für die Kinder ist das Zurechtfinden nicht immer leicht. In den meisten Fällen müssen sich Kinder erstmals anpassen, z.B. Spielzeugteilen, viele Regeln erlernen und verinnerlichen.                        

3. Arbeiten in Kleingruppen: Durch die Aufnahme der 2 järigen im Jahr 2008, haben wir die pädagogischen Angebote gesplittet. Die Angebote sind für die Kinder stets gleich, werden aber mit einem anderen Niveau- mit einem anderen Anspruch, dem der Entwicklungsstand der Kinder angepasst sind, durchgeführt.                                                     

4. Bewältigung von Entwicklungsaufgaben: 2 järige lernen und sammeln ihre Erfahrungen auf einer ganz anderen Basis, wie ein 3 järiges Kind. Dem Entwicklungsstand passen wir sämtliche Angebote an und üben sie auf und mit unterschiedlichsten Angebotsformen ein.                                                                                                              

5. Umgang mit dem täglichen Leben: Insbesondere die jüngeren Kinder müssen noch viele Bereiche des täglichen Lebens überhaupt erfahren, sich in ihnen behaupten. In unserem Lebensraum "Kindertagesstätte" bieten wir ein Höchstmass an Erfahrungsquellen und Gelegenheiten diese zu üben.                                                                       

 6. Die Sauberkeitserziehung: Die Sauberkeitserziehung der 2 järigen nimmt einen hohen Stellenwert in unserer Einrichtung ein. Die Kinder werden druckfrei zur Sauberkeit angehalten. Familiäre Rituale werden übernommen, um den Kindern mit einer ihnen bekannten Situation die Sauberkeitserziehung zu erleichtern.

Die Religiöse Erziehung:
Einige Eltern haben sich bewusst für die Betreuung ihres Kindes in einer städtischen Einrichtung entschieden. Die großen Feste wie Ostern, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten finden ihren Ursprung jedoch im religiösen Sinn. Wir greifen diese Feste ebenfalls auf und feiern diese mit den Kindern. In verschiedenen Angeboten vertiefen wir diese Feste und erarbeiten z. T. Ihren Ursprung und dessen Inhalte. Eltern bleibt es dennoch überlassen, ob ihr Kind an dieser Aktivität teil nehmen darf oder nicht. Im Jahreskreislauf gestalten wir mit den Kindern auch Familiengottesdienste, da wir aktiv in das Gemeindeleben eingebunden sind. Auch hier können Eltern darüber entscheiden, ob ihr Kind an den Vorbereitungen teilnehmen darf.

Besonderheiten Feste und Feiern:                                                                                                                       

Im Jahreskreislauf feiern wir viele verschiedene Feste und Feiern, zu denen auch immer unterschiedliche Gruppen in die Kita eingeladen werden. Folgende Feste nehmen wir zum Anlass, um mit Ihnen und / oder Ihren Kindern zu feiern. Dazu zälen Geburtstage, Adventskaffee, Karneval, unterschiedliche Feste im Jahreskreislauf, Familienfeste, Großelternnachmittage, Gottesdienste, Feste und Anlässe zu Muttertag und Vatertag usw.

Screeningverfahren

In unserer Einrichtung wenden wir unterschiedliche Screeningverfahren an, die wir ausschließlich nur mit Ihrem Einverständnis durchführen. Mit einem Verfahren wird überprüft, wie gut es einem Kind gelingt in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Die Screeningverfahren gehen immer und ausschließlich über das Spiel des Kindes. Man kann diese Situationen demnach weniger mit einer Testsituation vergleichen.
Ziel eines Screeningverfahrens ist es, eine Momentaufnahme des Kindes zu ermitteln, wie weit es in einem Bereich entwickelt und ob ggf. eine zusätzliche Förderung erforderlich ist. Mit diesen Instrumenten können wir Eltern Empfehlungen aussprechen. Im Bereich „Sprache“ erhält ihr Kind bereits ab dem 2. Lebensjahr Förderprogramme in unserer Einrichtung. So kann für Kinder mit einem prognostizierten Risiko für den weiteren Sprach- und Schriftspracherwerb sehr frühzeitig Gelegenheit zur Förderung gegeben werden.
Wärend der Durchführung sorgen wir für eine lockere und angenehme Atmosphäre. Wir beginnen immer mit einem Gespräch zwischen Kind und Erzieherin und starten mit dem Satz: „Heute machen wir zusammen ein paar Spiele, weil ich gern wissen möchte, wie gut du schon …….“
Kinder haben in der Regel immer Freude an diesen Spielen, sind stolz darauf, etwas Besonderes allein mit einer Erzieherin machen zu können.
Das Personal ist in Lehrgängen ausgebildet und berechtigt diese Verfahren anzuwenden. Sie können somit auf kompetente Erzieher zurückgreifen und sich auf das Ergebnis eines Screeningverfahrens verlassen.


Welche Basiskenntnisse und Kompetenzen Ihr Kind bereits entwickelt hat, überprüfen wir in folgenden Verfahren:
- SET K 2, SET K 3-5 zur Überprüfung des Spracherwerbs,
- Motoriktest zur Überprüfung der motorischen Entwicklung,
- BISC - Überprüfung einer möglichen Lese- Rechtschreib- Schwäche in der Schule.


Im Vorfeld werden Sie über die Anwendung eines Verfahrens informiert. Das Ergebnis und eine mögliche Empfehlung werden Ihnen im persönlichen Gespräch mit der Erzieherin unterbreitet.

 

Die Neuausrichtung der Sprachbildung in den Kitas in NRW ist seit 2015 verpflichtend geworden.

Die Alltagsintegrierte Sprachbildung sieht vor, dass die Kinder nicht in additiven Settings gefördert, sondern alltagsintegriert, wie der Name schon sagt. Den Sprachstand eines jeden Kindes beobachten wir mit Hilfe des Verfahrens "BaSiK" von R. Zimmer. Dieses Istrument ist ein reines Beobachtungsverfahren. Anschließend leiten wir Interaktionen, Bewegungseinheiten sowie vielfältige pädagogische Angebote ein, in denen wir "alltagsintegriert" Sprachbildung jedem Kind individuell bieten.